Traumaaufstellung

Traumaaufstellung oder die Begegnung mit dem eigenen Inneren

Hintergrund. Normalerweise suchen wir für unsere Probleme eine Lösung im Außen, doch liegt der Kern des Problems häufig in unserem Inneren. Symptomen, Blockaden sowie Schwierigkeiten sind meist der Ausdruck von ungelösten Erfahrungen, die sich in unserer Psyche manifestiert haben. In Form von Mustern und Überlebensstrategien prägen sie unbemerkt unsere Beziehung zu uns selbst und anderen sowie unser Wirken und Handeln.

Oftmals unterdrücken wir von Kindheit an Anteile von uns, da sie von den Bezugspersonen nicht gefördert oder gar abgelehnt wurden. Dies zeigt sich sowohl in aktuellen Beziehungen als auch in anderen Bereichen unseres Lebens, ohne dass wir die wahre Ursache dafür kennen. Darüber hinaus können schockartige Ereignisse unsere psychischen Grenzen überschreiten.
Manches müssen wir nicht einmal selbst erlebt haben, sondern ist uns auf unterschiedliche Weise durch unser Familiensystem, in das wir hineingeboren wurden, weitergegeben worden.

Mithilfe von Traumaaufstellungen kann Licht in die Dunkelheit gebracht und eine heilsame Entwicklung gefördert werden.

Ausgangspunkt von Selbstbegegnungen können konkrete äußere oder innere Konflikte, alltägliche Schwierigkeiten, unterschiedliche Symptome oder auch Berufs- und Beziehungsprobleme sein.

 

Traumaaufstellungen sind eine Methode der Selbstbegegnung. Sie helfen uns mit unserem Inneren in Kontakt zu treten und unsere meist unterbewussten psychischen Dynamiken sichtbar und erlebbar zu machen. Es handelt sich um eine Prozessarbeit, mit der es gelingt, die eigene wahre Identität Schritt für Schritt zu erschließen und somit immer näher bei uns anzukommen.

 

Das Setting der Traumaaufstellungen ähnelt den Familien- und Systemaufstellungen. Auch hier werden aus einer Gruppe Stellvertreter für das eigene Anliegen ausgewählt, jedoch stehen sie bei den Traumaaufstellungen nicht für Personen (z.B. Familienmitglieder), sondern spiegeln eigene psychische Anteile wieder. Die Stellvertreter repräsentieren die einzelnen Worten eines vom Aufstellenden zu Anfang formulierten Anliegenssatzes. Im Kontakt der ausgewählten Personen wird es möglich, aus der eigenen inneren Spaltungen herauszufinden, psychische Verletzungen zu integrieren und sich aus destruktiven Verstrickungen zu lösen. Auf diese Weise können der eigene Wesenskern und die eigene wahrhaftige Kraft nach und nach wieder zutage treten.

 

Mit dieser Methode, die auf der identitätsorientierten Psychotraumatherapie nach Prof. Dr. Franz Ruppert basiert, können auch traumatische Erlebnisse, die sich sehr früh im Leben (prä-, peri- und postnatal) ereignet haben, erreicht werden. Der Therapeut begreift sich dabei in erster Linie als empathischer Begleiter für das, was sich beim Aufstellenden entfalten will. Unter Zuhilfenahme von Instrumenten aus der körperorientierten Traumatherapie (Somatic Experiencing® und NARM®) wird der Prozess zusätzlich vertieft und die Integration unterstützt.

 

Traumaaufstellungen sind für alle Menschen, die

  • neugierig auf sich sind und sich weiter entdecken wollen
  • die eigenen Muster, Blockaden, Verhaltensweisen oder Symptomen durchschauen und andere Wege gehen wollen
  • Selbstbestimmt leben wollen

 

Ziele der Traumaaufstellungen allgemein … je nachdem, was ihr Anliegen ist:

  • Bewusstwerdung und Selbsterkenntnis
  • Erkennen von Prägungen und Illusionen
  • Veränderung von Mustern, Blockaden, Verhaltensweisen und Symptomen
  • Zugang zu verschütteten Gefühlen und Körperempfindungen
  • Überwinden von Spaltungen und Integration von Verletzungen
  • Herstellen von tieferem Kontakt zu sich selbst
  • Lösen aus destruktiven Verstrickungen / gesunde Autonomie
  • Ermöglichen von neuen Wegen / Umgangsweisen
  • Entfaltung von Potentialen 

 

Infos

Termine:       Jeweils Samstag von 10:00 bis ca. 17 Uhr:
09.12.2017.
Weitere Termine und mögliche Änderungen siehe Website.

Ort:             Puja Praxishaus

Kosten:         Für Teilnehmer mit eigener Arbeit 100 €, für Stellvertreter 10 €

Verpflegung: Für Getränke und Knabbereien wird gesorgt. Mittagessen ggf. selbst mitbringen!

 

Anmeldung erforderlich! Teilnehmer mit eigener Arbeit bitte möglichst 10 Tage vorher, damit ein telefonisches Vorgespräch stattfinden kann.

Die Teilnahme ohne ein eigenes Thema bietet zum einen die Gelegenheit diese Art der Aufstellungen erst einmal kennenzulernen und zum anderen eröffnet jede einzelne Traumaaufstellung auch immer neue Erkenntnisse und Impulse für das eigene Leben.

 

Weitere Informationen auf www.innenschau.com.

Bei Fragen oder zur Anmeldung stehe ich gerne zur Verfügung.
E-Mail:
info@innenschau.com, Mobil: 0163 – 633 30 76

 

 

Ich freue mich auf Euch / Sie!  

Isabel Praun

Heilpraktikerin für Psychotherapie
Systemische Therapeutin
Traumatherapeutin

Verantwortlich für die Inhalte sind jeweils die Veranstalter selbst.

Bei Fragen zu den einzelnen Veranstaltungen, nehmen Sie bitte mit dem jeweiligen Veranstalter Kontakt auf.